Wolf Nkole Helzle – How My Brain Works

10 Jahre Schwäbische Alb, ein Tagebuch

Visual Music Installation von Wolf Nkole Helzle mit den Musikern Martin Meixner (Tasteninstrumente), Uwe Kühner und Alex Resch (Percussion und Poesie), Alexandra Ott und Timber Hanfreich (Gongs), Fried Dähn (E-Cello), Bildhauerin und Klangkünstlerin Mirja Wellmann (gespro­chene Passagen aus ihren Hörprotokollen), Timber Hanfreich und Ines Abt (Obertongesang), die Gruppe Narco mit Tobias Frey (Gitarre), Sebastian Werner Schaal (Saxophon) und Martin von Dechend (Drums), Alex Neher (Synthesizer), Dominik Blöchl (Fender Rhodes) mit Rob Stirner (Drums), Hans Landenberger (Trompete) mit Martin Meixner (Fender Rhodes) und Alex Resch (Percussion), Günther Reger (Saxophon, Synthesizer), Alex Resch (Percussion), Florian Dobler (Samples), Michael Schwarz (Geige) mit Alex Resch (Percussion), Gernot Stehle (Gitarre).

Die Installation wird an beiden Ausstellungstagen jeweils sieben Stunden zu sehen – und zu hören sein. Denn Michael Fetscher, Eigner des Tonstudios White Fir in Trochtelfingen nahm dieses Material zum Ausgangspunkt einer genialen Idee. Er lud gemeinsam mit Wolf Helzle namhafte Musiker ins Studio ein, um im steten Wechsel sieben Stunden Musik einzu­spielen, die nun zeit­gleich in der Münsinger Installation zu hören ist. Der Tag im Studio konnte farben­froher, facet­ten­rei­cher und inten­siver nicht sein. Jeder Musiker wurde in Helzle´s Bilderkosmos einge­führt, welcher auf mehreren Monitoren in allen Räumen zu sehen war. Der Auf- und Abbau der einzelnen Sets im Aufnahmeraum wurde genial mit Martin Meixner an den Keyboards besetzt und Oliver Matthes kam nach acht Stunden aus der Tontechnik und war ganz erstaunt, dass es auch außer­halb noch eine Welt gibt, so intensiv war er den ganzen Tag unter­wegs. Auch der kuli­na­ri­sche Rahmen war perfekt, Gastgeberin Claudia Scherzinger zauberte ein wunder­bares Büffet, sodass der Aufenthalt in ihrem sound­tech­nisch opti­mierten Haus, Michael Fetschers Tonstudio und die inter­es­santen und viel­fäl­tigen Begegnungen zu einem unver­gess­li­chen Gesamterlebnis verschmolzen.

Die Software wurde in vier­jäh­riger Arbeit von Wolf Nkole Helzle gemeinsam mit Studenten der TU München und Nürnberg und Werkstudenten bei der InterFace AG, Unterhaching, entwi­ckelt.
(Wolf Nkole Helzle)

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